107 (Fun) Facts über mich

12. September 2023

  1. Ich spreche fließend Hochdeutsch, Schwäbisch und Englisch.
  2. Seit 2015 lebe ich in Oberbayern am Starnberger See.
  3. Ein Auto besitze ich schon lange nicht mehr.
  4. Nein, man kann nicht automatisch Bayerisch, wenn man Schwäbisch spricht – auch wenn viele Menschen aus anderen Bundesländern das glauben. 
  5. Im Gymnasium war Latein meine erste Fremdsprache, anschließend Englisch, dann Französisch.
  6. Am See zu leben, stand wenige Jahre zuvor auf meinem Vision-Board. Bewusst habe ich dafür nichts getan. Es ist ein Grund, warum ich Vision Board Workshops liebe und anbiete.
  7. Ich habe 2015 ein Jobangebot als Intranet-Relaunch-Projektleiterin im Raum München angenommen und wollte einfach eine kurze Wegstrecke zur Arbeit. Jemand fragte, ob für uns eine Wohnung in Starnberg ok wäre. War sie.
  8. Vor Starnberg habe ich 15 Jahre in Hannover gelebt und gearbeitet.
  9. Im Rahmen der Weltausstellung Expo 2000 hatte ich dort meine erste Stelle nach der Uni beim Projekt Internationale Frauenuniversität (ifu). Ich war Assistentin der Bereichsleiterin Kunst und Mitarbeiterin der PR-Abteilung. Was die ifu für mich mit „Frauen und Sichtbarkeit“ zu tun hat, habe ich hier gebloggt.
  10. In Hannover bin ich jahrelang von der Südstadt aus mit dem Fahrrad zur Arbeit geradelt – durch den Stadtwald Eilenriede, einer der größten Europas.
  11. Fast 10 Jahre habe ich in der niedersächsischen Landeshauptstadt in einem Versicherungskonzern gearbeitet. Ich war Referentin für Interne Kommunikation für rund 3.5 tausend Mitarbeiter:innen und später Intranet-Projektleiterin/-Managerin.
  12. Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl beim Versand meiner ersten E-Mail an mehrere Tausend Menschen. Hat geklappt und bald viel Spaß gemacht.
  13. Relativ kurz nach dem Umzug nach Bayern, ging meine Job-Reise 2016 weiter nach Dänemark. Das bedeutete: Vom großen internationalen Automotive-Konzern in ein kleines internationales Start-Up-Team.
  14. Ich leitete für dieses von Deutschland aus die Peer-Learning-Gruppen in DACH. Es war ein nächster mutiger Schritt in „die Neue Arbeitswelt“ mit flachen Hierarchien und remote working.
  15. Von 2016 bis 2020 war ich verantwortlich für rund 100 Mitglieder und zehn Netzwerkgruppen in Deutschland und der Schweiz. Das Oberthema war „Digitalisierung der Kommunikation und Kommunikation der Digitalisierung in Unternehmen“.
  16. Die Veränderung der Internen Unternehmenskommunikation und das Thema Digital Workplace voran zu treiben hat mit sehr interessiert – und tut es noch.
  17. Ich habe zahlreiche Meetings moderiert mit Expert:innen aus IT, HR und Communications, die sich abwechselnd in einem ihrer großen Unternehmen trafen. Ziel: Voneinander lernen durch Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Vorgehensweisen – offen und ehrlich, ohne Bullshit-Bingo.
  18. Ich reiste regelmäßig in die Regionen Hamburg, Frankfurt, Köln/Bonn, Stuttgart, München, Zürich, Bern, Basel und zu Team-Meetings nach Kopenhagen oder Aarhus. Ich war Moderatorin, Facilitator, Community Managerin and this job was made for me!
  19. Kopenhagen ist seitdem one of my favourite places! Love it. Die Kultur, die Menschen, das Design, die vielen Räder … Dänemark ist wundervoll!
  20. Ich war mehrere Jahre glückliche Besitzerin der BahnCard 100. Genial.
  21. Mein Netzwerk und Umfeld wurde internationaler in dieser Zeit, ich zoomte regelmäßig mit meinen Kollegen in UK, USA oder Skandinavien. Alles und alle waren fantastisch!
  22. NEW WORK wurde ein Teil von mir – mit Anfang 50. Meine Einstellung zu Arbeit, Mindset, Netzwerken, Zusammenarbeit, Kommunikation und Lernen hat sich in dieser Zeit grundlegend verändert.
  23. Ich arbeitete eigenverantwortlich, remote, online, daheim oder unterwegs, entwickelte eine riesige Freude am Lernen, wurde mutiger, neugieriger, kommunizierte viel auf Englisch, begegnete ganz unterschiedlichen tollen Menschen. WOW.
  24. Ca. 2016 fing ich an, mein LinkedIn-Netzwerk aufzubauen und fand diese Möglichkeit als passionierte Netzwerkerin großartig. Qualität war und ist mir dabei wichtiger als Quantität.
  25. VUCA, Transformation, Collaboration, Agilität, New Leadership, Coworking-Spaces, Digitalisierung, OKRs, Ambidextrie, Retrospektiven, virtuelle Teams, flache Hierarchien… Ich war mitten drin in den Themen und Begriffen der Neuen Arbeitswelt, konnte diese und ihre Change-Herausforderungen immer besser verstehen und einordnen.
  26. Seitdem ist die Welt für mich voller Möglichkeiten und ein neues Lebensgefühl begleitet mich. Es hat mich durch die Corona- und Lockdown-Zeit ab 2020 getragen.
  27. Mit diesem Mut und Mindset habe ich im März 2021 beckandbold gegründet und mich selbständig gemacht. Für mich war Anfang, trotz allem Chaos dieses Jahres um mich herum.
  28. Anfang 2023 habe ich einen „Liebesbrief an mein Coaching-Business für Selbstdarstellung“ geschrieben, der diese Stimmung zeigt.
  29. Ich staune heute über meinen Lebensweg und bin stolz auf mich! Ganz schön viel habe ich erlebt.
  30. Tief in mir drin habe ich ein großes Vertrauen ins Leben und glaube an das Gute.
  31. Ich finde Dirndl wunderschön und besitze „viele“. Vor meinem Umzug nach Bayern fand ich Tracht seltsam. Dinge können sich ändern.
  32. Ich gehe aufs Oktoberfest, mag aber kein Bier. Noch nie.
  33. Geboren bin ich in Esslingen, Baden-Württemberg.
  34. Heimat ist für mich ein mit Landschaft verbundenes Gefühl. Ich fühle es vor allem hier: Schwäbische Alb, Bodensee, Ostsee, England.
  35. Die ersten Sommerurlaube meiner Kindheit waren an der Ostsee in der Lübecker Bucht. Ich wollte als kleines Mädchen am liebsten dorthin “auswandern”.
  36. Dass ich multikulturell aufgewachsen bin, habe ich erst sehr spät erkannt und finde es spannend. Meine Mutter ist Norddeutsche, mein Vater Schwabe. 
  37. Die Natur ist eine wichtige Kraftquelle für mich. Ich bin sehr gerne draußen – auch bei kaltem und schlechtem Wetter.
  38. Besonders gerne mag ich Blumen und Bäume, den Duft von frisch gemähtem Gras, Wolken-Himmel, den Blick in die Weite, Wind und Wasser.
  39. Beim Skifahren faszinieren mich die verschneiten Berge und die Ruhe einer Schneelandschaft. Wichtig: ich fahre lieber schön als schnell.
  40. Ich esse gerne. Am liebsten „einfach gut“ – zuhause oder im Restaurant. Das bedeutet: unkompliziert, regionale und saisonale Zutaten, gerne bio, ohne viel Schnick Schnack. Egal ob Kuchen, Salat, Gemüse, Fisch oder Fleisch.
  41. Jahrelang habe ich morgens Grünen Tee getrunken. Inzwischen ist es Kaffee mit cremiger Soja-Milch.
  42. Ich liebe Schlagsahne. Besonders die leicht gefrorene Schicht am Eis. (Ich bin sicher manche wissen genau, was ich meine)
  43. Meine Lieblingsfächer von der 1. bis zur 13. Klasse waren Kunst, Deutsch, Religion.
  44. In der Grundschule war ich oft Klassensprecherin und hatte im Abschlusszeugnis überall „sehr gut“, außer in Sport.
  45. Ich hatte sehr viele Barbiepuppen. Was soll ich dazu sagen!? Einige habe ich meinem Patenkind geschenkt. Je 2 Barbies und Kens besitze ich immer noch. Anlässlich des Barbie-Films waren sie Fotomodell für eine Bloggerfreundin und ihren Artikel „Barbie, Ken und die Macht des Blickes.“
  46. Im Gymnasium war ich Mitglied der Jazz-Tanz-AG. Wir haben Choreographien einstudiert und Auftritte absolviert, in Sporthallen, Fußgängerzone, Theater. Heute würde ich HipHop oder West Coast Swing lernen.
  47. Mit der Tanz-AG war ich via Schüleraustausch dreimal eine Woche lang in Foggia im süditalienischen Apulien. Wir wohnten bei italienischen Familien und tauchten dort in ein ganz anderes Leben ein. Unvergesslich!
  48. Meine Leistungskurse und Prüfungsfächer fürs Abi waren sehr klassisch: Englisch, Deutsch, Mathe und Reli. Baden Württemberg halt.
  49. Mit 14 habe ich auf dem Bodensee den Segelführerschein A gemacht. Ich liebe diesen See und kenne mich dort sehr gut aus.
  50. Ich fahre seit Jahren super gerne Rad statt Auto. Drei Räder wurden mir geklaut. Eins in Hannover aus dem Keller. Deshalb schließe ich mein Fahrrad prinzipiell ab und irgendwo an.
  51. Ich habe zweimal mehrere Jahre in Wohngemeinschaften mit bis zu sechs Leuten in sehr großen Altbauwohnungen gelebt. Eine Schule fürs Leben. Die erste war eine Studierenden-WG in Lüneburg, die zweite eine Berufstätigen-WG in Hannover.
  52. Ich bin ein KUWI. Heißt, ich habe “Angewandte Kulturwissenschaften” an der Universität Lüneburg (heute: Leuphana) studiert. Meine Fächer: Sprache & Kommunikation, Ästhetische Gestaltung, Kulturarbeit und Basics der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 
  53. Als eine der ersten Alumni hat mich Sophia Overbeck Anfang 2021 für den neuen Uni-Podcast „Karriere leupht“ (Episode 9) interviewt. Da war ich mit beckandbold in den Startlöchern.
  54. Ich wollte ein interdisziplinäres Studium mit Fokus auf die Schnittmengen von Kunst, Kultur und Wirtschaft. Die Uni Lüneburg war in den 1990ern Vorreiterin für so ein Angebot und ihrer Zeit voraus.
  55. Das Thema meiner Magister-Arbeit: “Die Einführung des Neuen Steuerungsmodells in den 90er Jahren am Beispiel einer Städtischen Galerie”. Beim Schreiben habe ich viel über privatwirtschaftliche und öffentliche Finanzierungsmodelle, Stadtverwaltung und Kulturfinanzierung gelernt. 
  56. Zu Fundraising und Sponsoring im Kulturbereich habe ich früher sogar Workshops gegeben.
  57. Zeitgenössische Kunst, Sprachphilosophie, Kulturmanagement und Stadtsoziologie fand ich besonders spannend als Studentin. Ich habe mich in theoretische Textwüsten gegraben, Ausstellungen besucht und mit Künstler:innen oder Kurator:innen (wie z.B. der documenta) gesprochen.
  58. Viele Jahre war ich Mitglied im Kunstverein Hamburg und in der kestnergesellschaft Hannover.
  59. KUNST macht mich heute noch glücklich und ist eine weitere wichtige Ressource für mich.
  60. Ich kann gut zeichnen und wollte eigentlich Grafik Design studieren. Ist mit erfolgreich ausgeredet worden. „Brotlose Kunst“ und so …
  61. Ich liebe Mode und Sinn für Ästhetik. Viele sagen, ich habe einen besonderen Stil. Das freut mich 🙂.
  62. Zu meinen Lieblingsklamotten gehören: Jeans, weiße Hemden, gestreifte langärmlige T-Shirts, Flipflops und Boots, coole Tücher, Röcke und Kleider in kräftigen Farben oder mit coolen Mustern.
  63. Apropos Flipflops: Ich dachte jahrelang, dass die Schlappen mit den drei Streifen “Aldiletten” heißen.
  64. Das Must-Have in meinem Bad und jedem Reise-Kulturbeutel: Die Creme in der blauen Dose.
  65. Ein paar Musik-Highlights: Mein erstes Open Air Konzert war von Supertramp in den 1980ern. Finde ich heute noch cool und kann viele Lieder mitsingen. Herbert Grönemeyer habe ich am Anfang seiner Karriere bei einem Turnhallen-Konzerte erlebt. Als ich Adele mit „Chasing Pavements“ erstmals abends bei Regen im Auto-Radio hörte, musste ich rechts ran fahren und weinen. So schön! Asaf Avidan habe ich bei einem großartigen Konzert im Mojo-Club in Hamburg gehört. Ein Masterpiece für mich: Der Titelsong “ Zu Asche zu Staub“ der ersten Staffeln von Babylon Berlin. Ich merke, ich könnte noch viel zu Musik schreiben ….
  66. GNTM (Germany’s Next Top Model) schaue ich seit der ersten Staffel und finde Heidi Klum gut – was viele nicht verstehen. 
  67. Den Dezember 1999 habe ich in New York verbracht. Die Freundin einer Freundin in Lüneburg sagte: Ich fliege über Weihnachten nach New York, meine Tante besuchen. Ich: Da möchte ich so gerne mal hin! Sie: Dann komm doch einfach mit. Ich: Ja.
  68. Ich hatte gerade meinen Magister-Abschlusses in der Tasche. Drei Wochen Manhattan und ein paar Tage Long Island waren einfach genial für den Start in einen neuen Lebensabschnitt zum Jahrtausendwechsel. DANKE Jutta und Ute!
  69. Mein erster Aufenthalt in den USA waren 4 Wochen Georgia. Im Schüleraustausch mit 16 Jahren. Meine Familie wohnte auf einer Farm auf dem Land – mit Veranda und Schaukelstuhl, 50.000 Hühnern, griffbereiten Waffen an Gürtel und Wand. Andere Welt.
  70. Gleich zu Beginn mussten meine Schulfreundin und ich mit zum Gottesdienst der Baptistengemeinde und dort einfach nur Deutsch reden, weil viele wissen wollte, wie sich eine andere Sprache anhört.
  71. Anfang der 90er bin ich in den Semesterferien 2 Monate lang mit einer Freundin mit dem Rucksack durch Singapur-Malaysia-Thailand gereist. Wir waren Mitte 20 und es gab noch kein Handy. Unsere (getrennten) Flüge hatten wir wenige Wochen vorher gebucht. Abenteuer.
  72. Als Erasmus-Stipendiatin für Communication Studies habe ich im Wintersemester 92/93 an der University of Glamorgan in Wales studiert. Ich wohnte auf dem Campus. Dort gab es Schafe und einen Pub mit Disco.
  73. Berlin Berlin. 1994 war ich 6 Monate Praktikantin im Künstlerhaus Bethanien in Kreuzberg und habe auch dort gewohnt, bei echten Berlinerinnen. Coole Frauen! Mein Zimmer hatte ich wenige Wochen vor Umzug über die Mitwohnzentrale gefunden.
  74. Parallel habe ich im Sommer-Semester an der Humboldt-Uni Berlin Vorlesungen in Philosophie und Kunstgeschichte besucht. In der Uni-Bibliothek stand auf Aushängen: “Lesen nutzt, kopieren beruhigt nur.”
  75. Das Berlin-Semester war eine ganz besondere Zeit. Ich bekam schlimme Panikattacken. Zweimal war ich in der Notaufnahme der Charité, weil ich dachte, ich sterbe. U-Bahn fahren war die Hölle. Trotz allem wollte ich bleiben und blieb, da ich mich so auf Berlin gefreut hatte.
  76. Meine Rettung in Berlin war der Tipp eines Freundes, zur psychosozialen Beratungsstelle der Uni zu gehen, in einem großen grauen Betonklotz am Ostbahnhof. Drinnen traf ich einen großartigen Therapeuten. Lifesaving!
  77. Die Uni habe ich als Kulturwissenschaftlerin mit 1,7 abgeschlossen. Darauf bin ich sehr stolz.
  78. Mein Grundstudium verlief ruckzuck. Das Hauptstudium zog sich hin. Grund: meine Panikattacken. Lange Zeit konnte ich nur mit Begleitung von Freund:innen zu Vorlesungen. Tempo und Ansprüche musste ich drosseln. Es gab viele Auf und Abs. Ich habe es gut geschafft und gelernt, nach Hilfe zu fragen und Verletzlichkeit zu zeigen.
  79. Im Hauptstudium habe ich in der Studienberatungsstelle der Uni gejobbt. Spannend! Die Uni war mitten im Umzug auf einen ehemaligen Kasernen-Campus, das Studiensystem wurde auf Bachelor und Master umgestellt. Hier habe ich sehr viel über Beratung und „Berufsfindung“ gelernt.
  80. Anfang der 2000er Jahre, kurz nach Berufseinstieg kamen sie geballt wieder: die Panikattacken. Ich entscheid mich, für 12 Wochen in eine psychosomatischen Klinik zu gehen. Die Monate waren ein Wendepunkt und zählen für mich zu den wichtigsten meines Lebens. Ich habe viel gelernt.
  81. „Du kannst gut zuhören und gut beobachten.“ Das habe ich schon oft gehört. Vielleicht, weil ich es liebe, ein „Big Picture“ zu gestalten.
  82. Ich liebe, Vorstellungsrunden, Portraits, About Me Seiten. Mich interessiert, was Menschen machen und denken, vor allem aber, wie sie dorthin gekommen sind. Das macht oft den entscheidenden Unterschied and tells the story.
  83. Komplexe Themen zu erfassen und zu erklären macht mir Spaß. Das habe ich in 15 Jahren Unternehmenskommunikation in verschiedenen Positionen und Branchen gelernt. Ich musste regelmäßig Informationen zu diversen Ereignissen, Veränderungen, Angeboten und Neuigkeiten verständlich rüber bringen – für große, kleine und spezielle Zielgruppen.
  84. Ich habe immer sehr gerne mit Menschen aus der IT zusammen gearbeitet.
  85. Für meine Weiterbildung als Projektmanagerin bei der GPM (Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement) habe ich gekämpft. Ich fand das als Interne Kommunikatorin im Unternehmen extrem sinnvoll und wollte das unbedingt lernen.
  86. Zu einigen Dienstleistern meiner Berufslaufbahn habe ich noch heute guten Kontakt. Wertschätzung und Transparenz in der Zusammenarbeit waren und sind mir wichtig.
  87. Ich hätte fast mal Innenarchitektur in Rosenheim studiert.
  88. Mit Holz und Möbeln kenne ich mich aus. Vor dem Studium habe ich ein Praktikum und eine Ausbildung als Tischlerin gemacht. 3,5 Jahre Werkstatt, Baustellen, Arbeitsbeginn 7:30 Uhr. 
  89. Mit meiner Abschlussarbeit, einem Stehpult, war ich sogar Kammersiegerin in Baden Württemberg. 
  90. Ich habe im Herbst 2021 geheiratet, im Dirndl und mit Blumenkranz auf dem Kopf. Mundschutz mussten bei der Trauung nur Gäste tragen. Das Glück folgt der Entscheidung.
  91. Eigene Kinder habe ich keine. Das finde ich manchmal schade und manchmal gut. Mein Mann hat drei Kinder und bereits einen Enkelsohn.
  92. Meine krassestes Erlebnis: Mit Mitte 40 hatte ich einen Schlaganfall. Nur durch die schnelle und richtige Reaktion meines Mannes habe ich den überlebt. Stroke Unit, Krankenhaus, mehrere Monate Reha, Wiedereingliederung im Job – parallel zum Start meiner Projektleitung.
  93. Eine klare Ursachen-Diagnose gibt es bis heute nicht. So schlimm alles war, so wertvoll und faszinierend ist, was ich erfahren und gelernt habe. Brain & body are a masterpiece.
  94. Ich glaube an das Gute. Das hat mir im Leben schon sehr oft sehr viel weiter geholfen.
  95. Ich wurde in einen 200 Jahre alten Familienbetrieb hineingeboren. Das war ein großes und prägendes Thema meines Erwachsenwerdens. Besonders herausfordernd, als ich die Firma als erste nachfolgende Generation nicht übernehmen wollte.
  96. Jedenfalls bin ich als Teil einer lokal bekannten Marke aufgewachsen. Dieses „branding“ wurde mir erst richtig bewusst, als ich mich stärker mit personal branding beschäftigt habe. Das macht was mit Dir.
  97. Ich mag einfache, pure, natürliche Dinge, wie z. B. stilles Wasser, Butterbrot, die vier Jahreszeiten.
  98. Wochenmärkte sind meine Lieblings-Einkaufsorte für Lebensmittel und Blumen und geschätzte Entdeckungen an neuen Orten. Ich bevorzuge regionale und saisonale Produkte.
  99. Fünf Jahre habe ich begeistert Tango Argentino getanzt, manchmal dreimal die Woche. Die Musik, der Flow, die Paardynamik im Tanz begeistern mich noch heute. Nirgendwo sonst habe ich so viel über “Führen und Folgen” gelernt.
  100. Frühstück ist meine wichtigste Mahlzeit. Die Zubereitung ist ein Ritual seit Jahren. Fast immer mit Obst.
  101. Ich esse sehr langsam. Und finde das gut so. Bei gemeinsamen Essen bin ich meist als letzte fertig.
  102. Ich spreche lieber MIT Menschen als ÜBER Menschen.
  103. Ich liebe London und bin total gerne in England.
  104. Fast 2 Jahre hatte ich eine Fernbeziehung und bin oft von Hannover nach England „gependelt“.
  105. Bücher lese ich immer mit Stift und Marker. Nix reinschreiben und anstreichen geht nicht.
  106. Ich ❤️ Tattoos und habe seit 2023 selbst eins. Made at sevendoorstattoo in London by Andrea Furci. LOVE it. Die Entscheidung war spontan und richtig.
  107. Eines meiner Lieblingsbilder mit mir selbst ist dieses von meiner Hochzeit 2021. You know: Dirndl, Blumen … und dann noch so viel inneres Strahlen. Die wunderbare Annika, Fotografin aus München, hat es gemacht:
Sabine Beck heiratet im Dirndl und mit Blumen im Haar. Umarmung-Glück-Strahlen
Das Glück folgt der Entscheidung. Hochzeit 2021

14 Kommentare

  1. Ute Schneider

    ALLES was du schreibst, macht nachdenklich, liebe Sabine. Auch wenn wir uns nur zweimal kurz gesprochen haben, fühle ich mich sehr verbunden mit deinen Zeilen. Großartig!

    Antworten
    • Sabine Beck

      Liebe Ute,

      ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar zu meiner List in Folge meines Newsletters. Er freut mich ganz besonders. Vielleicht gerade weil wir uns nur so kurz im Sommer immer mal wieder begegnet sind. Es scheint uns also mehr zu verbinden als die Freude am Schwimmen und am See.

      Danke & liebe verbundene Grüße,
      Sabine

      Antworten
  2. Jasmin Lotter

    …die gefrorene Schicht Sahne am Eis 🍨. oh, yessss!

    Antworten
  3. Gaby Koch-Epping

    Wow, was eine tolle Sammlung.
    Da ist so viel Herz und Humor dabei.
    Mein Herz wird ganz warm, wenn ich dein Hochzeits-Kuss-Foto sehe.
    LG Gaby

    Antworten
    • Sabine Beck

      Merci. Ja, viel ❤️ und viel Humor und auch viel „echtes Leben“ halt. Danke Dir, Gaby!

      Antworten
  4. Ursula Eggers

    So interessant Deine FunFacts, obwohl ja nicht alles Fun ist, was drin steht!
    Am See wohnen, einige Monate ins Ausland, in Dänemark arbeiten … einige Dinge würde ich auch gern mal machen. Deine Liebe zu Dänemark teile ich absolut, die Sprache, die Landschaft, die Menschen – einfach klasse. Darum wollen wir demnächst in den Norden ziehen.
    An die Expo 2000 denke ich sehr gern zurück, wir haben sie oft besucht (wohnen ja nur knapp 50 km von Hannover entfernt). Es war wie viele kleine Reisen in die weite Welt.
    Ich freue mich schon auf weitere Artikel von Dir!

    Antworten
    • Sabine Beck

      Ja, auch „No Fun“ gehört halt zum Leben – und man lernt oft eine Menge guter Dinge daraus. Schön, dass auch Du Dänemark so gerne magst und Dich in meiner alten „Heimat“ Hannover und Umgebung auskennst. Für Süddeutsche wohnst Du übrigens schon im Norden 😁. Ich freue mich auf weitere Deiner Lese-Entdeckungen bei mir im Blog. Liebe Grüße!

      Antworten
      • Anke

        Schön, dich ein wenig mehr über diese vielen Facts kennenzulernen. Du hast echt schon sooo viel erlebt. Vielleicht sollte ich sowas ähnliches mal machen. wer weiss, was bei mir so zusammen kommt?

        Antworten
        • Sabine Beck

          Liebe Anke,

          ach, wie schön, von Dir zu lesen. Und DANKE für Deine Rückmeldung. Ja, da kam ganz schön viel zusammen… Wenn man erstmal im SChreibfluss ist bei diesem Thema, ist man schnell von sich selbst überrascht und davon, was so alles war und ist im eigenen Leben!

          Deshalb ist meine Antwort auf Deine Frage: JA! Unbedingt machen :-). Wenn Du dabei Unterstützung, Mut, eine „Antreiberin“ brauchst, melde Dich gerne.

          Liebe Grüße, Sabine

          Antworten
  5. Andreas Gimpel

    Gut gemacht👍 müsste ich auch mal tun – Love you, auch wenn Du in Sport kein „sehr gut“ hattest 🤣

    Antworten
      • Susanne Wagner Atemtherapie

        102 gefällt mir sehr gut! Und mit 92 hast du wirklich was Krasses durch- und überlebt! Grüsse aus der Schweiz (wo ich zu denen gehöre, die nicht so fliessend Hochdeutsch sprechen, dafür auch fliessend Englisch 🤣)

        Antworten
        • Sabine Beck

          Ja, die Nr. 102 „Ich spreche lieber MIT Menschen als ÜBER Menschen“ ist schon lange eine mir wichtige Haltung. Wie schön, dass Sie auch Dir gut gefällt. Übrigens liebe ich Schwytzerdütsch (wie schreibt man das eigentlich???) – und bin glücklich, dass ich das so gut verstehe, weil ich halt oft dort war, in der Schweiz, und eine Zeit lang oft DRS3 (drü) gehört habe.

          Antworten

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